Unerwarteter Erfolg!

Der Landtag hat auf meinen Antrag beschlossen, einen Runden Tisch zur Situation der Notfallambulanzen der bayerischen Krankenhäuser einzurichten. 

Die Notaufnahmen müssen momantan sogar schon Patienten abweisen!  Bedingt durch die Grippewelle in Bayern ist die Situation besonders dramatisch. Abgesehen davon kämpfen die Krankenhäuser aber schon seit Jahren mit steigenden Patientenzahlen in den Notaufnahmen. Es müssen jetzt schnell Lösungen mit allen Verantwortlichen im bayerischen Gesundheitssystem erarbeitet werden.

Zur Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung wäre eine Zusammenlegung von ärztlichem Bereitschaftsdienst, Rettungsdienst und Notaufnahme der Krankenhäuser denkbar. Auch ist zu überprüfen ob zusätzlich Krankenhäuser verpflichtet werden können, eine Notaufnahme einzurichten.

Ich hoffe, dass schnell ein tragfähiges Konzept entsteht um die Notaufnahmen umgehend zu entlasten. Mein Antrag ist der erste Schritt dahin.               Dringlichkeitsantrag Notfallversorgung

Beharrlichkeit zahlt sich aus!  Kampagne „Null Promille in der Schwangerschaft" durchgesetzt

Im zweiten Anlauf hat der Landtagsausschuss für Umwelt und Gesundheit meine Inititative für eine Aufklärungskampagne gegen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft beschlossen.

Ich bin erleichtert - endlich sieht auch die Regierungspartei ein: Alkohol in der Schwangerschaft kann zu irreparablen Langzeitschäden führen - auch bei kleinsten Mengen und angesichts der hohen Zahlen der Betroffenen besteht Handlungsbedarf!

Noch vor einem Jahr lehnten CSU und FDP meinen Antrag „ Null Promille in der Schwangerschaft" als Maßnahme gegen riskanten Alkoholkonsum ab.

Grund für meine Initiative war unter Anderem die Studie der Berliner Charité aus dem Jahr 2008, nach der 58% der Schwangeren gelegentlich Bier und Schnaps trinken.

Ungeborene bauen Alkohol zehn Mal langsamer ab als ihre Mutter. Fetaler Alkoholkonsum ist die häufigste Ursache von irreversiblen Entwicklungsstörungen. Neben körperlichen Einschränkungen, seelischen Störungen, Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität, haben Betroffene mehr oder weniger große Einschränkungen beim Lernen.

Das heißt: Das Trinkverhalten entscheidet auch über schulischen und beruflichen Erfolg!

Wichtig ist: Schwangere, medizinisches Personal aber auch die Gesellschaft insgesamt müssen sensibilisiert werden, dass Alkoholkonsum in welcher Menge auch immer während der Schwangerschaft gefährlich ist und fatale Folgen haben kann. Das sogenannte Fetale Alkoholsyndrom ist mit etwa 4000 betroffenen Kindern pro Jahr eine der häufigsten angeborenen Behinderungen und doppelt so häufig wie das Down Syndrom.

Bei Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft sind diese Fälle zu 100 Prozent vermeidbar!

 

 

Gemeinschaftssschule 

 

 

Ja zu einer guten Gesundheitsversorgung für alle!

Gesundheit ist ein wertvolles Gut. Jeder Mensch muss Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung haben. Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle solidarisch füreinander einstehen.

  • Die Kopfpauschale ist ungerecht, weil sie unabhängig vom Einkommen erhoben wird. Die Kosten für Geringverdiener steigen und Bezieher hoher Einkommen tragen weniger bei.
  • Sie macht einen sozialen Ausgleich nur noch durch Bittstellerei beim Staat möglich.
  • Und sie führt dazu, dass gute medizinische Leistungen nur noch über private Zusatzversicherungen zu bekommen sein werden.

Wir wollen ein solidarisches Gesundheitssystem, in dem die Kosten für Gesundheit gerecht auf alle Schultern verteilt werden. Wir sagen Nein zur Kopfpauschale!

 

 

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SPD fordert Schutz der Verbraucher vor Klebefleisch

Sabine Dittmar und Kathrin Sonnenholzner dringen auf Herstellungsverbot von Fleisch unter Zugabe von Transglutaminase. Gesundheit der Menschen nicht leichtfertig aufs Spiel setzen

Einige deutsche Hersteller von Lachs-, Nuss- und luftgetrocknetem Schinken verheimlichen, dass oftmals kleine Fleischteile zu großen Stücken verklebt werden. Für den Verbraucher ist das Klebefleisch nicht zu erkennen. Die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Dittmar, und die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kathrin Sonnenholzner, forderten nun in einer heutigen Pressekonferenz die Bayerische Staatsregierung auf, sich umgehend im Bundesrat dafür einzusetzen, die gesetzlichen Grundlagen für das Verbot der Herstellung von Fleisch unter Zugabe von Transglutaminase, dem sogenannten Klebefleisch, zu schaffen. Dittmar: „Wir brauchen klare, verbraucherfreundliche gesetzliche Bestimmungen.

Kathrin Sonnenholzner setzte sich für die kleinen Produzenten ein: „Die Landmetzgereien mit ihren naturbelassenen Fleischwaren haben Wettbewerbsnachteile gegenüber den Industriekonzernen."
Den Unterschied zur Industrieware Klebeschinken konnte auf der SPD-Pressekonferenz Metzgermeister Engelbert Jais aus Luttenwang (Kreis Fürstenfeldbruck) mit seinem nicht gespritzten, nicht manipulierten und vier Wochen in Gewürzen eingelegten saftigen Schinken präsentieren.
Die Herstellung von Klebefleisch ist derzeit erlaubt und bei der Weitergabe an den Verbraucher nicht kennzeichnungspflichtig. Dittmar: „Dies führt zu einer massiven Täuschung der Verbraucher, die anstatt eines gewachsenen Stückes Fleisch ein aus kleinen Stücken zusammengeklebtes Stück Fleisch kaufen. Die Eigenschaften des auf diese Weise zusammengeklebten Fleisches entsprechen nicht mehr denen eines gewachsenen, dennoch ist der Unterschied für den Verbraucher nicht feststellbar. Dadurch wird nicht nur der Kunde hinters Licht geführt, sondern auch seine Gesundheit leichtfertig auf Spiel gesetzt. So können beispielsweise Menschen, die unter Zöliakie, einer Gluten-Unverträglichkeit, leiden, durch den Verzehr von Klebefleisch Schäden davon tragen. Weitere gesundheitliche Folgen können nicht ausgeschlossen werden. Die Gesundheit der Verbraucher darf nicht der Profitgier der Lebensmittelhersteller geopfert werden."

Im Bild: Sabine Dittmar (links) und Kathrin Sonnenholzner mit dem Metzgermeister und Lebensmittelexperten Engelbert Jais aus Fürstenfeldbruck.Das Bild in Druckauflösung:
http://www.bayernspd-landtag.de/bilder_neu/D_Foto/100421Klebefleisch.jpg

(21.04.2010)



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